Tischtennis
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Tischtennis und seine Geschichte

Für den Tischtennissport lässt sich nur unbestimmt festlegen, dass dieses Spiel viele Jahrhunderte alt ist. Seine Ursprünge werden sowohl in Asien, England, Ungarn oder bei den Indianern Nordamerikas gesehen.
Ballspiele sind bereits aus der Antike bekannt, aber Ballspiele, bei denen ein Schläger verwandt wurde, wie wir ihn heute beim Tennis oder Tischtennis kennen, lassen sich wohl erst im 16. Jahrhundert feststellen.
Gegen Mitte des 19. Jahrhunderts treten dann zwei Richtungen deutlicher hervor, die ganz grob als großflächiges Spiel im Freien und Spiel in Hallen, Räumen oder Sälen zu unterscheiden sind. Ende des 19. Jahrhunderts finden sich in einem Katalog einer englischen Firma erstmals Hinweise auf das Tennisspiel auf dem Tisch.

Die Schläger waren rechteckig, mit Pappdeckel oder Tuch überzogen, als Netze sollen diverse Hindernisse, z.B. aufgestapelte Bücher gedient haben. Als der englische Ingenieur James Gibb etwa 1890 den Zelluloidball erfand, trat eine bedeutende materielle Verbesserung ein. Als Schläger benutzt man einen langstieligen Schläger mit dünner Pergamentbespannung. Etwa um die Jahrhundertwende wurde auch ein Holzschläger benutzt. Als bald darauf ein Engländer namens Gobb diesen mit Noppengummi belegte, war die Ausstattung in Grundzügen soweit vorhanden, wie sie sich bis heute erhalten hat.

Im Jahre 1899 wurde in Berlin der erste Ping-Pong-Club gegründet. Nach dem ersten Weltkrieg wurde der internationale Tischtennisverband gegründet, und damit begann die Vereinheitlichung der Regeln, die Festlegung der Größen-, Gewichts, und Oberflächenbestimmungen der Materialien (Bälle, Schläger, Tische, Netze).